Agrarsoziale Gesellschaft e.V.

Newsletter   


Fotogalerie ASG-Herbsttagung 2010

»Architektur der EU-Agrarpolitik nach 2013«

 
ASG-Herbsttagung 2010
„Wir haben im Bereich der Direktzahlungen eine erhebliche Schieflage bei der Verteilung und deshalb die Notwendigkeit einer Umverteilung. Es geht dabei auch um Obergrenzen und um die Frage politischer Akzeptanz. Wir müssen etwas für kleinere Betriebe tun und es geht generell um die Eingrünung der
1. Säule.“

Dr. Martin Scheele, Europäische Kommission, GD Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung
„Die zukünftige GAP wird insgesamt – unabhängig von Einzelinteressen – daran gemessen werden, ob sie unter den Bedingungen globaler Agrarmärkte einerseits die Anforderungen der Gesellschaft und andererseits ihre einkommenssichernde und risikomindernde Funktion für die Landwirtschaft auf möglichst einfache Weise erfüllen kann.“

Dr. Rainer Gießübel, BMELV
StS. a. D. Dr. Hans-Hermann Bentrup moderierte die Podiums- und Plenumsdiskussion am 18.11.2010

„Der Schutz kleiner Landwirte ist eine abzulehnende Vermischung von Agrar- und Sozialpolitik.“

Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
„Nur wenn wir es schaffen, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass hier gesellschaftlicher Mehrwert entlohnt und nicht pauschal Geld verteilt wird, lässt sich die nötige Akzeptanz für die Gemeinsame Agrarpolitik erreichen.“

Ulrike Rodust, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
„Was die Entwicklung ländlicher Räume anbetrifft: Uns allen ist klar, dass die 2. Säule nicht zur Lösung der demografischen Probleme ausreicht. Die 3. Achse ist zu klein und die einfache Antwort, dass ländliche Räume dann gut funktionieren, wenn es der Landwirtschaft gut geht, ist überholt.“

Prof. Dr. Dieter Kirschke, Humboldt-Universität zu Berlin



ASG-Herbsttagung 2010
Dr. Ludger Schulze Pals, Chefredakteur, top agrar, Münster, moderierte die Podiums- und Plenumsdiskussion am 19.11.2010. „Es gibt keine nostalgische Landwirtschaft mehr in Europa und aufgrund der Partikularinteressen der einzelnen Staaten auch keinen fairen Welthandel.“

Werner Hilse, Präsident des Landvolks Niedersachsen – Landesbauernverband e. V.
„Verantwortlich handelnder Wettbewerb kann nur stattfinden, wenn auf dem Markt Regeln bestehen und für deren Einhaltung gesorgt ist.“

Klaus Wiesehügel, Bundesvorsitzender Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
„Die Landwirtschaft erbringt ökologische Güter, aber sie zerstört auch viel. Wir müssen differenzieren. Es gibt nicht die Landwirtschaft.“

Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur



ASG-Herbsttagung 2010
Der Präsident des Kuratoriums, Hans Christian Bär, dankte den scheidenden
Vorstandsmitgliedern Dr. Hans-Hermann Bentrup und Christel Hoffmann
für ihren Einsatz für die ASG
 
zum Seitenanfang


|  Startseite  |  Wir über uns  |  Förderer und Auftraggeber  |  Veranstaltungen und Projekte  |  Publikationen  |  Stiftung  |  Kontakt  |  Datenschutz  |